DTZ Ratgeber
DTZ Wortschatz und Redemittel
Von PreparaioRedaktion & QuellenAktualisiert am
Der DTZ prüft Alltagsdeutsch, kein Prüfungsdeutsch. Der Wortschatz, der Punkte bringt, kommt deshalb aus wenigen wiederkehrenden Lebensbereichen – und aus einer Handvoll Formulierungen, die in fast jeder Aufgabe passen.
Inhalt
Die Wortfelder, die immer wieder vorkommen
Themen im DTZ orientieren sich an den Situationen des Integrationskurses. Wer diese sechs Felder abdeckt, versteht den größten Teil der Aufgaben.
- Arbeit und Beruf: Bewerbung, Arbeitszeit, Krankmeldung, Kollegen, Lohn.
- Wohnen: Mietvertrag, Nebenkosten, Nachbarschaft, Reparatur, Umzug.
- Gesundheit: Termin, Beschwerden, Rezept, Krankenkasse, Notfall.
- Behörden und Ämter: Antrag, Formular, Bescheid, Frist, Nachweis.
- Ausbildung und Kinder: Kita, Schule, Elternabend, Zeugnis, Weiterbildung.
- Einkauf und Dienstleistung: Reklamation, Umtausch, Rechnung, Termin vereinbaren.
Redemittel für den Brief
Im Schreiben zählt vor allem, dass Anlass, Anliegen und Bitte klar erkennbar sind. Diese Bausteine tragen fast jeden Anlass:
- Anlass nennen: „Ich schreibe Ihnen, weil …“ / „Ich wende mich an Sie wegen …“
- Problem beschreiben: „Leider ist es so, dass …“ / „Seit zwei Wochen funktioniert … nicht.“
- Bitte äußern: „Könnten Sie bitte …?“ / „Ich möchte Sie bitten, …“
- Vorschlag machen: „Wäre es möglich, dass …?“ / „Ich schlage vor, …“
- Abschluss: „Vielen Dank im Voraus.“ / „Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.“
Redemittel für die Bildbeschreibung
Beim Sprechen über ein Foto reicht Aufzählen nicht. Bewertet wird, ob du beschreibst, vermutest und einordnest – dafür brauchst du drei Sorten von Sätzen.
- Beschreiben: „Auf dem Foto sehe ich …“ / „Im Vordergrund steht …“
- Vermuten: „Ich glaube, die Personen sind …“ / „Es könnte sein, dass …“
- Bewerten und verknüpfen: „In meinem Heimatland ist das anders, weil …“ / „Persönlich finde ich, dass …“
Redemittel für das gemeinsame Planen
Im dritten Sprechteil planst du etwas mit einer Partnerin oder einem Partner. Punkte gibt es für Interaktion – also für Fragen, Reaktionen und Kompromisse, nicht für lange Monologe.
- Vorschlagen: „Wie wäre es, wenn wir …?“ / „Wir könnten … .“
- Zustimmen: „Das ist eine gute Idee, dann …“
- Widersprechen und Alternative anbieten: „Das finde ich schwierig, weil … Vielleicht lieber …?“
- Nachfragen: „Was meinst du dazu?“ / „Passt dir das?“
- Ergebnis festhalten: „Gut, dann machen wir es so: …“
Wie du diesen Wortschatz behältst
Einzelne Wörter aus Listen verschwinden schnell wieder. Lerne stattdessen ganze Wendungen im Satz und in einer Situation – „einen Termin absagen“ statt „absagen“ – und wiederhole sie in wachsenden Abständen statt an einem Abend am Stück.
Häufige Fragen
Wie viele Wörter brauche ich für B1?
Als Orientierung gelten rund 2.400 bis 2.800 aktiv verfügbare Wörter. Entscheidender als die Zahl ist, dass sie aus den Alltagsfeldern der Prüfung stammen.
Sind auswendig gelernte Sätze im Sprechen erlaubt?
Ja, Redemittel sind ausdrücklich erwünscht. Sie dürfen nur nicht die ganze Antwort ersetzen – die Prüfenden achten darauf, ob du auf dein Gegenüber eingehst.
Wird Fachwortschatz aus dem Beruf verlangt?
Nein. Verlangt wird allgemeiner Alltags- und Arbeitswortschatz, nicht die Fachsprache eines bestimmten Berufs.
Quellen & Aktualität
- Prüfungsstand
- Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ), Stand 2026
- Redaktionelle Prüfung
- Quellenabgleich durch die Preparaio Redaktion ()
- Autor
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- Prüfung durch
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- Faktenstand
- Quellenprüfung läuft ()
- Inhaltsversion
- 2026-07-31
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